Langlebigkeit

VERJÜNGUNG

FIT INS HOHE ALTER

Wer will das NICHT?

Beschreiten Sie einen NEUEN WEG zu mehr Gesundheit & Wohlbefinden gemeinsam mit mir, Dr. Nicolas Zech, und mit meinem Team!

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Verjüngung & Fit ins hohe Alter mit Dr. Nicolas Zech

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Ganz generell …

… Fortpflanzung und Langlebigkeit muss als eine Einheit betrachtet werden …

Die schlechten Nachrichten zuvor:

Ein negativer Lebensstil, zum Beispiel durch Rauchen, Übergewicht und Fehlernährung, beeinflusst die epigenetischen Marker unserer Gene. So werden Gene für Übergewicht stark und Gene für Langlebigkeit zu schwach betont. Jedem ist klar, dass wir unser Leben durch Nikotin und Übergewicht verkürzen. Aber ist uns bewusst, dass wir durch diese schlechten Verhaltensweisen auch unsere Kinder den Gefahren von Krankheit und früherem Tod aussetzen, noch bevor wir sie überhaupt gezeugt haben?

Gute Nachrichten

Andererseits prägt eine gesündere Lebensweise die epigenetischen Marker im positiven Sinne. Wenn Sie also heute etwas in Ihrem Verhalten ändern, so wirkt sich das in Zukunft auch positiv auf die epigenetischen Marker ihres Nachwuchs und damit auf die kommende Generation aus.

Auf biochemischer Ebene passiert diese Beeinflussung durch das Hinzufügen einer Methylgruppe an eine bestimmte Stelle des Gens. Man nennt diesen Prozess DNS-Methylierung. Die Methylgruppe ist eine Basiseinheit der Biochemie und besteht aus einem Kohlenstoffatom mit drei angehängten Wasserstoffatomen. Methylierungen der DNS oder der Histone können die Genexpression an- und ausschalten. So wird durch Dämpfen oder Verstärken eine Veränderung bewirkt.

Fit bis ins hohe Alter
  • Ernährung und ihre Auswirkungen

Ein im Jahr 2003 an der Duke Universität durchgeführtes Experiment brachte aufschlussreiche Ergebnisse: Schwangere Mäuse mit einem sogenannten Agouti-Gen wurden in zwei Gruppen geteilt. Das Agouti-Gen bewirkt, wenn es kontinuierlich exprimiert wird, ein gelbes Fell und verstärkt die Neigung zu Übergewicht und Diabetes. Eine der beiden Mäusegruppen bekam Nahrung gefüttert, die reich an Vitamin B12 war. Die andere Gruppe hingegen nicht. Vitamin B ist ein Methyldonor und sorgt für ein verstärktes Anhaften von Methylgruppen am Agouti-Gen, was wiederum zu einer veränderten Expression führt. Die Jungen der mit vitaminreicher Nahrung gefütterten Mäuse besaßen ein normales, braunes Fell, normales Gewicht und keine Neigung zu Diabetes – und das alles ohne die Veränderung des Genoms.

  • Umwelteinflüsse

Eine von etlichen Studien zeigte eindrücklich den Einfluss der Umwelt auf die Genexpression. Hierbei setzte man Fruchtfliegen dem Medikament Geldanamycin aus, woraufhin sie ungewöhnliche Auswüchse an den Augen zeigten. Das Genom veränderte sich nicht. Bereits die zweite Generation der Fruchtfliegen kam nicht mehr mit dem besagten Medikament in Kontakt und dennoch wurde das Phänomen der Auswüchse über ganze 13 Generationen weitergegeben!

  • Über Generationen hinweg

Epigenetische Veränderungen sind also die biologische Antwort auf Umweltstressoren. Sie sind eine Anpassung, ohne die DNS unserer Gene direkt zu verändern. Diese Anpassung kann über Generationen mittels der epigenetischen Marker weitergegeben werden. Fällt der Umweltfaktor wieder weg, so ist es möglich, die ursprüngliche Ausgangssituation wieder zu erreichen. Es besteht also Hoffnung. Doch dafür muss der Umweltfaktor entfernt oder vermieden werden.

Vielleicht ist die Epigenetik ja das Bindeglied zwischen Charles Darwin und Jean Baptist Lamarck. Lamarck behauptete, dass eine evolutionäre Anpassung innerhalb einer oder zweier Generationen möglich sei. Zudem war er der Auffassung, dass Tiere bestimmte Merkmale aufgrund ihrer Umwelt erlangen.

  • Mehr als die Summe unserer Gene

In wissenschaftlichen Kreisen ist man sich einig, dass die Entdeckung der Epigenetik im Zusammenhang mit der Vererbungslehre praktisch dieselbe Bedeutung hat wie die Entdeckung der Gene selbst. Wir sind eben doch mehr als „nur“ die Summe unserer Gene.