Den Circulus vitiosus der Schockstarre durchbrechen … Auf geht`s

Zum resignieren gibt es keinen Anlass …

… denn es gibt immer Alternativen zu einem Lock-Down, zum Wegsperren von Menschen mit all den schlimmen Folgen für jeden selbst, für unsere Gesellschaft, für unseren Zusammenhalt und unser psychisches Wohl.

Wie ich es seit Beginn der Pandemie propagiere? Einen Weg, besser ein Konzept propagiere, das jetzt langsam von gewissen Staaten als „Grüne Zonen“ mit anlehnenden Konzepten angedacht wird? Endlich, nach dieser langen Zeit der Schockstarre und Angst-/ Panikmache, Alternativen aufkommen, die nicht auf Wegsperren basieren, sondern unsere Freiheit zurückgeben und bewahren sollte.

„Wie im Kleinen, so im Großen“, „Schritt für Schritt vorwärts“, „Auf geht’s“ … das sind Parolen, die ich für mich immer wieder in Erinnerung rufe. Gerade in Zeiten, in denen ich Neuland betrete oder betreten muss. In Zeiten, wo ich mich machtlos und ausgeliefert fühle, dennoch klaren Kopf bewahren muss. Angst und Panik sind Fremdwörter. Aktion und Reaktion sollte ein Reflex bleiben, der nach Beherrschung sucht. Und dies gelingt mit ständiger Übung und einer Brise an platonischer Stoik.

Bleiben wir beim Kleinen und fangen damit schrittweise an größeres zu bewerkstelligen. Mit Vernunft, Maß und Ziel.

Mein Beispiel mit meinem Camper:

Mein Camper ist mein zweites Zuhause. Ich reise damit gerne  & viel und kann entscheiden, wen ich in meiner Umgebung meines Zuhauses, genannt Camper, willkommen heiße. Gesunder Menschenverstand und eine gewisse Sekpsis sind immer angebracht.

Stellen Sie sich nun vor, ein zweiter Camper stellt sich neben mich. Eine Familie etwa, die mit mir gesellig werden möchte.

Wie gehe ich nun für mich in dieser Situation um, immer im Hinterkopf diese Pandemie?

Ich möchte für mich so gut es geht mich mit Menschen treffen, die den Virus nicht in sich tragen. Aus Eigenschutz aber auch, damit ich andere Schütze.

Ich weiß für mich, dass ich mich so gut es geht vor Infektionen schütze und dennoch zusätzlich regelmäßig teste (selbstredend kann ich mir die Selbsttestungen ersparen, wenn ich eine gewisse Zeit in der Einöde verweile, wo ich sonst niemandem begegne oder zu nahe komme). Jetzt treffe ich diese Familie. Wenn diese mit mir nun geselliger werden möchten und nicht mehr auf Distanz verweilen möchten sowie wissend, dass diese Familie höchst wahrscheinlich bis zur Ankunft nicht so agierten, wie ich es für mich mache … dann fordere ich folgendes:

Eine Testung auf Covid-19 2xig im Abstand von 2-3 Tagen. Wenn beide Testungen negativ bleiben, dann spricht nichts dagegen, die weitere Zeit gesellig zu verweilen. Und dies solange, bis ein weiterer Camper sich dazu gesellen möchte. Dann gilt das Gleiche für diesen. Dies entscheide ich so für mich. PUNKT

Und so, wie ich es handhabe mit mir und meinem Camper, so könnte es auch gehandhabt werden in Wohngemeinschaften, in Altersheimen. Ja sogar ganze Bezirke und Regionen könnten so wieder zusammengeschlossen werden.

Vom Kleinen ins Große.

Kurzum, es ist nicht zu spät derartige Alternativen aufzuzeigen und versuchen zu beschreiten. Jedenfalls sicher viel besser als dieses Verharren in Angst, Panik und Isolation mit Zerstörung unseres Zusammenhalts, Gesellschaft und unserer Wirtschaft. Ich denke hier auch ganz pragmatisch: wenn es in die eine Richtung geht und ein Lock-Down funktioniert, warum soll es dann in die andere Richtung mit Öffnung nicht funktionieren? Somit: Auf geht`s!

Und immer ins Bewusstsein rufen: es gibt nicht 100%.

PS:

Anfangs der Pandemie habe ich und mein Team diese Strategie mit dem PCR-Test und Antikörpertest verfolgt. Die Technologien schreiten fort und können immer präziser und verfeinert helfen, die Testungen aussagekräftiger und somit noch treffsicherer zu machen. Die jetzige Kombination bestehend aus Antigen- und PCR Test sind selbstredend schneller und treffsicherer als die Kombination PCR / Antikörper. Dennoch feiert in meinen Augen der Antikörpertest ein gewisses Come-Back.

Und noch etwas mehr in die Tiefe eintauchend:

Unser Kanzler Sebastian Kurz wie viele andere Politiker sind mit ihrer Aussage völlig richtig, wenn sie meinen: ein einmaliges Massen-Screening (#Covid19antigentest) ist und bleibt eine Momentaufnahme!

Die Momentaufnahme wird NUR durch regelmäßiges Testen in bestimmten Zeitintervallen zu einem aussagewirksamen Instrument. Einmalig testen macht nur für einen Fall Sinn: man durchbricht eine Infektionskette, wenn jemand wirklich positiv getestet wird und er auch wirklich positiv ist (auf jeden positiven Anti-Gen-Test folgt ein PCR-Test). Damit können Infektionsausbrüche rasch erkannt und eingedämmt werden. Menschen, die den Virus in sich tragen aber (noch) keine Symptome zeigen, können so rasch identifiziert und mit der richtigen Vorsorge-Medizin (mehr dazu HIER) medikamentös so behandelt werden, dass die Chancen eines eventuell folgenden symptomatischen Verlaufs nur milde verlaufen.

Somit meine Empfehlung – vor allem für beruflich Reisenden, Außendienstler, mit Menschen in Kontakt Stehenden wie Banker, Versicherungsvertreter, Verkäufer, Lebensmittel-Angestellte, etc.:

Testen Sie sich regelmäßig (am besten im Abstand von 3-5 Tagen, je Arbeits- und Lebens-Umfeld). Damit leisten Sie einen Beitrag in der Eindämmung dieser Pandemie, da frühzeitig „Glimmbrände“ in ihrem Körper erkannt werden. Sie selber minimieren mit dauerndem Testen das Risiko, andere Menschen anzustecken und tragen zur Eindämmung der Pandemie bei. Ein Einmal-Massen-Test bringt daher wenig!

Mit diesem regelmäßigen, ständigen Testen können wir alle ohne Lock-Down leben, unserer Arbeit nachgehen und den Kindergarten oder Schule besuchen.

Die Kosten dieser Tests im Vergleich zu den Kosten, die Lock-Downs verursachen, sind verschwindend klein. Es bleibt uns also immer wieder nur die Devise, um Herr dieser Pandemie zu werden:

TESTEN, TESTEN, TESTEN – dies sinnvoll in regelmäßigen Abständen je nach Lebenssituation!

Und noch etwas:

Die österr. Bundesregierung verlangt, dass man sich erst nach 5 Tagen Quarantäne frei testen kann. Dies widerspricht der Vernunft und medizinischen Logik, die da gilt:

2xige Testung im Abstand von 2-3 Tagen mittels Kombination aus PCR und Anti-Gen-Test. Damit wird die „Freiheitsberaubung“ um 3 Tage verkürzt. Zumal ist die Gefahr beim einmaligen Testen nach fünf Tagen, dass mögliche positive Fälle übersehen werden.

Mit heutigem Stand ist eine Antigen-/PCR-Testung dann bestmöglich aussagekräftig, wenn diese Kombinationstestung im Abstand von 2-3 Tagen ZWEIMAL durchgeführt wird. Und in dieser Zeit kein Kontakt mit anderen Personen erfolgt. Falls Verdacht auf Covid … dann Vorgehen wie HIER beschrieben.

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