Reverse Aging – dem Alterungsprozess entgegenwirken!

Vor einiger Zeit habe ich in Texas einen alten Westernsattel und ein Cowboy Chap in einem abgelegenen Store gekauft. Beides war aus Leder, versteht sich. 
Und beides war in miserablen Zustand. 
Wenn Leder nicht gepflegt wird, wird es spröde. So war es mit beiden Utensilien. Spröde und in einem so miserablen Zustand, dass es schien, dassbeim blossen Berühren sich die Utensilien in ihre Bestandteile auflösen.
Sie kennen das auch von anderen Dingen, die alt sind. Eine altes Stück Brot, eine Semmel zum Beispiel. Oder ein spröder Gummi, Laub, vertrocknetes Holz oder was auch immer. Spröde bis zum geht nicht mehr. Ziehen Sie einmal an einem Gummi, der spröde ist. Biegen Sie einmal eine spröde alte Semmel. Falten sie einmal aus einem Laubhaufen herausgenommenes vertrocknetes Baumblatt. Kneten Sie einmal ein Plastilin, das Sie vor Jahren gekauft haben und vergessen haben es hermetisch zu verstauen. Oder haben Sie ein Utensil im Garten, aus Plastik, das dort seit Jahren dem Wind und allen Kapriolen des Wetters ausgesetzt war? Etwa eine Schaukel aus Plastik. Wie die plötzlich zusammenbricht, wenn Sie sich darauf platzieren! 
Oder haben Sie schon einmal ein Brot gebacken? Den Teig dazu gemacht, den Ofen genau temperiert? Die Zutaten für die Knetmasse ausgewogen eingesetzt a la Kochbuch und Rezeptvorgabe und die Temperatur sowie die Ofenzeit eingehalten? 
Falls nicht, und Sie haben zu viel an Wasser zugegeben, zu wenig an Mehl, zu viel an Hefe, zu heiss der Ofen, zu lange die Backzeit. Was ist geworden aus dem guten Brot? 
Es ist wie alles im Leben: die Dosis macht es aus. 
Und manchmal kann man durch gute Wartung, durch gute Pflege verhindern, dass etwas „alt“ wird oder wenigstens die Lebenszeit eines Utensils drastisch steigern. 
Beim Brotbacken, kann man versuchen, das Mengenverhältniss auszugleichen, falls primär nicht nach Angabe des Kochbuchs gearbeitet wurde. Zu viel an Mehl kann ausgeglichen werden, wenn zusätzlich Wasser dazugegeben wird. Jedoch muss damit berücksichtigt werden, dass die Masse insgesamt zunimmt und auch die anderen Zutaten wie Salz oder auch die Backzeit sich dann ändert. 
Etwas kompliziert und nur für wahre Experten ohne grossen zusätzlichen Aufwand meisterbar, da diese das „Gespür“ dazu haben, die nötige Erfahrung. 
Jedenfalls ist es mir gelungen, durch mehrere Tage hindurch behutsam und immer wieder mit diversen Ölen und Pflegemittel die spröden Lederbestandteile so aufzuweichen, dass diese einen tollen Glanz erhielten und sich wieder weich und elastisch anfühlten. Pflegöl dazugeben, einwirken lassen, nächste Schicht darauf, einwirken lassen, wieder eine Schicht. Bis der Sattel und das Leder über Tage sukzessive die Pflegemittel bis ins innerste aufnahmen und dadurch erfrischten. 
So ähnlich läuft es auch beim Reverse Aging … 
Die einzelnen Zellen des Körpers, die Organe des Körpers spröde wie eine alte Semmel. Oder die Zutaten fürs Brotbacken nicht Mengengetreu zugeführt und dadurch ein Ungleichgewicht erzeugt im Mengenverhältnis der Fette im Körper. 
In der heutigen westlichen Welt wird so gegessen, dass die Fette in einem Ungleichgewicht vorliegen. Omega 3 zu Omega 6 bei 15:1 durchschnittlich. Und nicht wie es sein sollte, bei 5:1. 
„Durch Umstellung der Ernährung, durch gezieltes eingreifen in den Bauplan des Körpers und durch Kennen seines eigenen Bauplanes kann mit Hilfe der ZEM.WAY Lehre viel bewirkt werden, dass sich die Zellen des Körpers und insgesamt dann die Organe und der Körper selbst wieder auf ein Level einpendeln, dass es einer Verjüngung, einem“Reverse-Aging“ gleichkommt.“
Dr. Nicolas Zech, Mediziner und Gründer des ZEM.WAY
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