Fettpölsterchen während den Wechseljahren … was nun?

Die Wechseljahre der Frau bringen viele Veränderungen mit sich, sowohl körperlich als auch seelisch.

Wechseljahrbeschwerden äussern sich sehr unterschiedlich und können einen sehr milden Verlauf nehmen oder sich mit unterschiedlichsten teilweise sehr belastenden Symptomen äussern.

Allgemein kann festgehalten werden:

  1. Wechseljahre und die darauffolgende Menopause sind Alterserscheinungen, die den Körper der Frau nachhaltig schädigen und lebensverkürzend wirken.
  2. Körperliche und seelische Probleme gehen oft Hand in Hand. Entweder treten körperliche Beschwerden ein, die dann auf die Psyche schlagen, oder psychische Probleme führen dazu, dass durch Unlust, Frust, Depression etc. der Körper vernachlässigt wird, mit all den daraus resultierenden Folgen (Frustessen, weniger körperliche Ertüchtigung u.v.m.).

Ein grosser Themenkomplex in der Geschichte der Wechseljahre und der Perimenopause sind oftmals die subtilen Veränderungen, die Frauen erfahren.

Plötzlich wird der Körper etwas „unförmiger“. Die Unterarme fühlen sich dicker an. Fett lagert sich vermehrt dort und in anderen Regionen des Körpers ein. Und dies, trotz noch normalem Menstruationszyklus oder / oder trotz Mangel an sonstigen Anzeichen dafür, dass die Wechseljahre ihren Anfang nehmen.

Und eine Frau fühlt sich damit nicht mehr so wohl. Trägt nicht mehr so gerne kurze Shirts und versucht die Fettpölsterchen so gut es geht zu verbergen. Sie kann machen was sie will, weder Training noch sonst etwas hilft wirklich, diese körperlichen Veränderungen in den Griff zu bekommen. So meint Sie …

Aber ist dem wirklich so?

Wissenschaftlich belegt ist, dass schon etwa 3 Jahre VOR dem Einsetzen der Wechseljahre leichte Veränderungen im Hormonhaushalt festzustellen sind. Zwar sind die Östrogene und der Menstruationszyklus meist „noch normal“. Deswegen verspürt die Frau noch keine Hitzewallungen und dergleichen.

ABER: das Follikelstiumulierende Hormon (FSH) erhöht sich zusehends. Das kann mit einer einfachen Hormonbestimmung festgestellt werden.

Und was ist nun mit diesem FSH, das sich langsam, subtil und chronisch erhöht?

Dieses FSH trägt dazu bei, dass Fettzellen gefüttert werden und diese Zellen das gespeicherte Fett auch nicht mehr so leicht abgeben. Deswegen auch die oftmals beschriebenen frustranen Versuche mit Life-Style Change, Fittenessübungen und dergleichen, die gegen das FSH kaum ankommen.

Gibt es einen Hoffnungsschimmer?

… JA !!!

Und zwar … Durch eine gezielte Therapie, die schon vor dem Einsetzten von Wechseljahrbeschwerden begonnen werden sollte – bestmöglich schon VOR dem Erscheinen von unpassenden Fettpölsterchen an Stellen, an denen man sie nicht haben möchte.

Tipp von Dr. Nicolas Zech

Mindestens zwei mal pro Jahr ab einem Alter von 40 Jahren das FSH frühzyklisch bestimmen lassen. Falls Auffälligkeiten ersichtlich werden, frühzeitig mit einem Therapiekonzept basierend auf der ZEM.WAY – Lehre beginnen. Dadurch lässt sich der Alterungsprozess hervorgerufen durch die Wechseljahre mit all seinen Folgen abfedern.

Kinderwunschspezialist Dr. Nicolas Zech