Die eumetrische Ernährung für einen gesunden Körper

Ich, Dr. Nicolas Zech, möchte an dieser Stelle vor allem das Thema Ernährung etwas näher beleuchten, da ohne das Zuführen von Nahrung ein Körper nicht existieren kann und deswegen die Zech Eumetric Ernährung ein wesentlicher Baustein der ZEM.WAY ist. Dieser Blog-Beitrag ist auch darum so wichtig, da beim Thema Kinderwunsch hier als erstes das Augenmerk liegen sollte. Alles andere ergibt sich im weiteren Verlauf und individuell je nach Lebenssituation und Lebensgeschichte. Aufbauend auf einer richtigen Ernährung fällt es wesentlich leichter, lustvoll und gestärkt den Traum vom eigenen Kind zu erfüllen.

Leider läuft die Welt in puncto Ernährung ziemlich aus dem Ruder. Da gibt es zum Beispiel den Diätwahn. Es fing vor knapp vier Jahrzehnten an: Wir begannen uns selbst einzureden, dass fettes Essen dick macht und ungesund sei. Besser gesagt, in den 1960 erschienen wissenschaftliche Arbeiten von Harvard Wissenschaftlern, die nach den heutigen Erkenntnissen von der Zuckerindustrie gesponsert wurden. Diese versuchten den Zucker als Hauptverursacher von Herzerkrankungen herunterzuspielen und gaben dem Fett die Hauptschuld (Kearns CE, Schmidt LA, Glantz SA. Sugar Industry and Coronary Heart Disease Research: A Historical Analysis of Internal Industry Documents. AMA Intern Med. 2016 Nov 1;176(11):1680-1685). Und das prägte sich in den Köpfen der Menschen ein, und ist kaum noch herauszubekommen und spiegelt sich bis heute auch in den Empfehlungen der Ernährungslehre.  Seitdem gibt es zahllose Diäten, vermeintlich gesunde Essenstile und Kuren. Doch das Verrückte daran ist: Genau seit dieser Zeit werden wir fetter und fetter und kranker! Da kann also grundlegend etwas nicht stimmen.

Der Kampf um den gesunden Lebensstil

Unser Körper muss wieder auf sich hören lernen

Eigentlich weiß unser Körper selbst sehr gut, was er braucht. Doch mit dem heutigen Ernährungswahn hat unser Körper verlernt, auf sich selbst zu hören. Wir machen kalorienarme Diäten, vermeiden allzu viel Fett und Cholesterin und unser Körper kennt sich nicht mehr aus. Das industriell erzeugte Essen tut dann seinen Rest dazu. Die Nahrungsindustrie ist sehr bedacht darauf, den Lebensmitteln Geschmackstoffe hinzuzufügen und Bitterstoffe zu verbannen. Für unseren Gaumen schmeckt das erst einmal sehr lecker und man hat immer Lust auf mehr. Denn genau die Bitterstoffe wären nötig, um in uns das Gefühl der Sättigung hervorzurufen. Das fehlende Fett und das Cholesterin wären wichtig, um in Blut, Muskeln und anderen Geweben zu verweilen und zu arbeiten. Während das Fett dort verweilt, haben wir keinen Hunger. Solange es arbeitet, wird der Körper „gewartet“: Wo es nötig ist, wird repariert, erneuert, ersetzt, ausgetauscht, Kaputtes entsorgt und Neues geschaffen.

Was wir mit dem heutigen Essen zuführen, sind Substanzen, die nicht in Blut, Muskeln oder Geweben verweilen können, sondern schleunigst aus dem Blut entfernt und in Fettzellen gespeichert werden.

Der Körper reagiert verwundert: „Nanu, wo ist denn all das leckere Essen hin?“ Und er ruft nach mehr Essen, da er es braucht. Aber das meiste Essen ist einfach in den Fettzellen verschwunden und kann nicht verwertet werden. Der Magen hört den Ruf nach Essen und knurrt. Wir verspüren erneut ein Hungergefühl und essen noch mehr von dem, was so lecker schmeckte. Ein Teufelskreis setzt ein und wir werden fetter und fetter. Und durch das Übergewicht wir unser Herz belastet, die Gelenke strapaziert. Der Blutzucker steigt, da das zugeführte Material gar nicht mehr schnell genug ins Fett eingelagert werden kann und die Zellen teilweise auch unsensibel für das Insulin werden. Insulin ist das Molekül, das die Speicherung der Kalorien anregt, die im Blut zirkulieren.

Die modernen Nahrungsmittel sind fettarm und vollgepumpt mit Aromen, künstlichen Geschmacksverstärkern, kalorienarm, angereichert mit Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Doch sie enthalten trotzdem Nährstoffe wie Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß sowie Vitamine, Spurenelemente und Ballaststoffe.

Durch den immer wiederkehrenden Hunger nehmen wir zu viel von allem zu uns. Es sind nicht kontrollierte und schwierig zu messende Mengen. Mit der Zeit akkumulieren sich diese Stoffe in unserem Körper in schädlichen Konzentrationen. So kommt es zu unerwünschten Dingen, wie zum Beispiel dem Aufbau von Fettreserven und dem Füttern von Krebszellen. Die Eumetrie, das Schönmaß des Körpers, ist damit aus den Fugen geraten.

In diesem Blog geht es um das eumetrische Essen. Doch erwiesenermaßen werden Sie deutlich schneller abnehmen und auch schlank bleiben, wenn Sie ihre neue Ernährungsweise mit Fitness verbinden. Das gespeicherte Fett im Körper lässt sich mit regelmäßiger Bewegung deutlich schneller und effektiver als Kalorien verbrennen.

Was kann man nun tun?

Es gibt zwei Varianten, über die ich im Folgenden sprechen möchte.

Variante 1: Man ist noch nicht fett und will gesund bleiben.

Die Lösung ist hier eumetrisch essen und fit bleiben, eumetrisch alt werden und dabei jung bleiben.

Variante 2: Man ist schon fett, krank und möchte das ändern.

Hier ist die Lösung: eumetrisch abnehmen und dann eumetrisch gesund durchs Leben gehen wie in Variante 1.

Jeder Körper ist anders

Das eumetrische Essen ist umso effektiver, je besser wir den jeweiligen Körper kennen. Eine Orchidee braucht zwar auch, wie ein Apfelbaum oder eine Weinrebe: Sonne, Wasser, Nährsubstrat und die richtige Umgebung. Aber eben eine andere Umgebung, andere Mengen von Sonne und Wasser und andere Nährsubstrate.

So braucht auch eine Frau etwas Anderes als ein Mann oder Kind, eine rothaarige schwangere Frau in Skandinavien im Winter etwas Anderes als eine dunkelhäutige Südspanierin im Herbst. Wer den ganzen Tag im Büro hockt, braucht wieder andere Nahrung als jemand, der mehrere Stunden am Tag in der Sonne körperliche Arbeit verrichtet.

Doch all diese Menschen benötigen Cholesterin und Fette. Mit der richtigen, individuell angepassten und genetisch eruierten, cholesterin-/fettreichen Kost kommt das Hungergefühl nur dann auf, wenn zusätzlich etwas fehlt.

Der Körper ist klug

Wenn alles im Lot ist, dann bekommt man Lust auf etwas, zum Beispiel eine Tomate, eine Sardelle oder Gurke, weil genau dort die Substanz enthalten ist, die der Körper gerade benötigt. Die Fette im Körper beginnen, dahin zu schmelzen. Das geht schneller als man glaubt – und noch schneller mit einem eumetrischen Fitnessprogramm.

Ihr

Dr. Nicolas Zech

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Dr. Nicolas Zech & die Eumetrie des Körpers (ZEM.WAY)
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